DIE BEFREITE LINIE  -

ZEICHNUNGEN VON

VERA MOLNAR, HELLA NOHL, AXEL MALIK



VERNISSAGE:
SAMSTAG, DEN 13. NOVEMBER 2004,
UM 17.00 Uhr

EINFÜHRUNG: DR. BURKHARD BRUNN, FRANKFURT

DAUER DER AUSSTELLUNG
16.11.2004 - 15.01.2005

ab 18. Dez. Besichtigung nur nach Vereinbarung

GEMEINSCHAFTSPROJEKT MIT DEN MÄRZ GALLERIEN IN
MANNHEIM UND LADENBURG

              


VERA MOLNAR
geb. 1924 in Budapest
lebt und arbeitet in Paris

HELLA NOHL
geb. 1939 in Gießen
lebt und arbeitet in Gießen und Berlin

AXEL MALIK
geb. 1953 in Jugenheim/Bergstraße
lebt und arbeitet in Oberried/Baden

Alle drei Künstler haben sich der Linie verschrieben, die sich von ihrem traditionellen Dienst in Malerie, Schrift und Geometrie emanzipiert hat.
Gezeigt werden Arbeiten, die zwischen Bild und Schrift oszillieren. Dabei ist die Schrift nicht mehr Träger einer Mitteilung, die sich in Worte fassen ließe. Das bedeutungslose Schreiben ist ein quasi-automatischer bis mechanischer Vorgang, der das Bewußtsein mehr oder weniger unterläuft: ein Tanzen und Tänzeln der Schreibinstrumente, deren Spuren auf Papier und Leinwand schriftähnliche Reihen und feine Gespinste bilden.

Ihre auf den ersten Blick manchmal frappierende Ähnlichkeit ist der Anlaß, Arbeiten der drei Künstler einander gegenüberzustellen. Merkwürdig ist diese Ähnlichkeit darum, weil die Arbeitsansätze grundverschsieden sind.
Die Schreibimpulse sind bei Hella Nohl eher psychischen Ursprungs, bei Axel Malik eher biologischer Art und bei Vera Molnar computergeneriert. Gänzlich verschiedene Ursachen, Gründe oder Motive führen zu ähnlichen Resultaten.                                                                                                 Dr. Burkhard Brunn